{"id":171,"date":"2020-01-15T19:00:13","date_gmt":"2020-01-15T19:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/tv-waldkirchen.de\/?page_id=171"},"modified":"2026-10-08T20:14:02","modified_gmt":"2026-10-08T18:14:02","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tv-waldkirchen.de\/?page_id=171","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<div class=\"tvw-chronik\">\n<h2>Ortsgeschichte<\/h2>\n<article class=\"tvw-chronik-card is-text\">\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Die Kirche im Wald<\/h3>\n<p>Der Sage nach verirrte sich ein jagender Ritter im weiten, unwegsamen Wald zwischen Passau und B\u00f6hmen. Vom Geheul der W\u00f6lfe in Angst versetzt, gelobte er, an dieser Stelle ein Kirchlein im Wald zu bauen, wenn er den rechten Weg wiederf\u00e4nde. Da h\u00f6rte er die Glocken von Hutthurm, und deren Schall wies ihm die Richtung ins besiedelte Land. Zum Dank und in Erf\u00fcllung seines Versprechens baute er die Kirche im Wald.<\/p>\n<p>Ob sich die Gr\u00fcndung von Waldkirchen so zugetragen hat, steht nat\u00fcrlich nicht fest. Tats\u00e4chlich reicht der Ort mit seiner den Aposteln St. Peter und Paul geweihten Pfarrkirche, der \u201eKirche im Wald\u201c, aber bis in die \u00e4lteste bayerische Siedlungszeit im Wald um die Jahrtausendwende zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dem Passauer Reformbischof Altmann (1065\u20131091) d\u00fcrfte die Pfarrgr\u00fcndung zu verdanken sein. Um 1200 wird ein Pfarrer von Waldkirchen genannt, kurz darauf auch ein Richter. Schon damals muss der Ort von den Passauer F\u00fcrstbisch\u00f6fen die Marktrechte erhalten haben.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card is-text\">\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Goldener Steig und befestigter Markt<\/h3>\n<p>Die Errichtung eines Handelsweges, des sogenannten Goldenen Steigs, spielte in der Geschichte Waldkirchens eine entscheidende Rolle. Dieser Weg verband das salzlose B\u00f6hmen mit den Salzlagerst\u00e4tten im Rupertigau. Er f\u00fchrte von Passau \u00fcber Stra\u00dfkirchen, Deching, Oberleinbach und Sickling nach Waldkirchen, von hier nach Wallern und weiter nach Prachatitz.<\/p>\n<p>Als Sitz einer alten und gro\u00dfen Pfarrei und als wichtigster Platz am Goldenen Steig erlangte der Markt schon fr\u00fch Bedeutung. Die erste Bl\u00fctezeit begann um die Mitte des 13. Jahrhunderts mit dem Aufschwung des S\u00e4umerhandels am Salzweg von Passau nach B\u00f6hmen. Die S\u00e4umer mussten auf ihrem weiten Weg Einkehr halten, Futter f\u00fcr die Lasttiere aufnehmen und Lebensmittel f\u00fcr den anstrengenden Marsch besorgen. Die Bauern der umliegenden D\u00f6rfer brauchten einen Platz, um ihre Erzeugnisse feilzubieten. In diese Zeit f\u00e4llt die gro\u00dfz\u00fcgige Anlage des Marktplatzes unterhalb der Kirche und des alten Ortsteils \u201eAm B\u00fcchl\u201c.<\/p>\n<p>Schwere Zeiten brachte das 15. Jahrhundert, als b\u00f6hmische Scharen den Ort mehrmals bedr\u00e4ngten und ihm 1458 eine Brandschatzung auferlegten. Bischof Ulrich von Nussdorf lie\u00df Waldkirchen daraufhin mit einer starken Ringmauer, zwei Toren und zehn Wehrt\u00fcrmen umgeben. Gr\u00f6\u00dfere Teile davon haben sich, freilich verbaut und ver\u00e4ndert, bis heute erhalten. Waldkirchen wurde so zum einzigen befestigten Ort des Passauer Abteilandes.<\/p>\n<p>Wiederholt wurde der Ort von verheerenden Brandkatastrophen heimgesucht (1492, 1683, 1782 und 1862). Immer wieder erholte er sich und wurde neu aufgebaut. Die Ringmauer, die sich bei allen gro\u00dfen Br\u00e4nden als gef\u00e4hrliches Hindernis erwies, wurde nach den Br\u00e4nden von 1782 und vor allem nach 1862 zum gro\u00dfen Teil niedergerissen oder verbaut. Auch die beiden Toranlagen wurden abgetragen.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik2.jpg\" alt=\"Der Marktplatz von Waldkirchen\"><figcaption>Der Marktplatz Waldkirchens heute<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Aufbruch, Krieg und Stadtwerdung<\/h3>\n<p>Mit der Er\u00f6ffnung einer Postexpedition 1853 und eines Amtsgerichts 1862, dem Bau der neuen Passauer Stra\u00dfe 1874 und dem Anschluss an das Bahnnetz Passau\u2013Waldkirchen\u2013Freyung 1892 sowie Waldkirchen\u2013Haidm\u00fchle\u2013B\u00f6hmen 1910 begann f\u00fcr Waldkirchen der Aufbruch in die neue Zeit.<\/p>\n<p>Einen schweren R\u00fcckschlag erlitt der Ort in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Am 26. April 1945 beschossen amerikanische Truppen den unverteidigten Markt. Acht Menschen verloren ihr Leben, ein Gro\u00dfteil der H\u00e4user und die Kirche wurden zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der Wiederaufbau nach dem Krieg f\u00fchrte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Betriebe siedelten sich an, weiterf\u00fchrende Schulen wurden gebaut, und \u00fcber die Anerkennung als Luftkurort entwickelte sich Waldkirchen zum Mittelpunkt des rasch wachsenden Fremdenverkehrs im Unteren Bayerischen Wald.<\/p>\n<p>Eine rege Baut\u00e4tigkeit und verschiedene Eingemeindungen haben den Markt weit \u00fcber seine alten Grenzen hinaus vergr\u00f6\u00dfert. Im Jahr 1972 wurde der Markt Waldkirchen zur Stadt erhoben.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<h2>Vereinsgeschichte<\/h2>\n<article class=\"tvw-chronik-card is-text\">\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Gr\u00fcndung 1925<\/h3>\n<p>Im Jahr 1925 fassten beherzte M\u00e4nner im Ortsteil Richardsreut den Entschluss, einen Trachtenverein zu gr\u00fcnden. Ma\u00dfgeblich mitgewirkt haben Alois Garhammer, Johann S\u00fc\u00df, Xaver Lichtenauer, Heinrich Sch\u00fcll und August Maier. Ein reges Vereinsleben begann. August Maier \u00fcbernahm mit gro\u00dfer Ausdauer die Ausbildung des Vereins.<\/p>\n<p>Schon nach kurzer Zeit konnte der junge Verein bei verschiedenen Anl\u00e4ssen Tanzdarbietungen zeigen. Mit 23 Mitgliedern war er damals noch klein, fand aber jedes Jahr mehr Anh\u00e4nger unter der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>In den Anfangsjahren \u00fcbte der Vorplattler Gustl Maier mit seinen \u201eLehrlingen\u201c in Scheunen auf Lehmboden. Die Benutzung eines Saales w\u00e4re zu teuer gewesen, und in den Gaststuben war das Gepolter beim Plattln nicht jedermanns Sache.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/chronik3.jpg\" alt=\"Plattler bei einer Vorf\u00fchrung 1937\"><figcaption>Plattler-Vorf\u00fchrung anl\u00e4sslich des Freyunger Volksfestes 1937<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Erste Aufzeichnungen und die Kriegsjahre<\/h3>\n<p>Die ersten Aufzeichnungen in Wort und Bild stammen aus dem Jahr 1932. Aus dieser Zeit ist noch das originale Kassenbuch vorhanden. Der Mitgliedsbeitrag betrug von Januar bis Juni 50 Pfennig und wurde im selben Jahr auf 25 Pfennig gesenkt.<\/p>\n<p>Neben den Monatsbeitr\u00e4gen waren verschiedene Veranstaltungen die Haupteinnahmequelle. Regelm\u00e4\u00dfig wurden T\u00e4nze auf B\u00e4llen vorgef\u00fchrt, unter anderem im Meindl am Bahnhof, in Jandelsbrunn, in Grainet und auf Volksfesten.<\/p>\n<p>Nachdem 1938 alle Vereine unter dem nationalsozialistischen Regime aufgel\u00f6st und parteilichen Verb\u00e4nden zugeordnet wurden, kam das Vereinsleben fast v\u00f6llig zum Erliegen. Der Krieg und seine Folgen lie\u00dfen jedes lustige Leben einschlafen.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik5.jpg\" alt=\"Erstes offizielles Vereinsfoto von 1937\"><figcaption>Das erste offizielle Vereinsfoto entstand 1937 bei der evangelischen Kirche.<\/figcaption><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik4.jpg\" alt=\"Fahnenmutter Theresia Detter und Gauvorstand Boxleitner\"><figcaption>Fahnenmutter Theresia Detter und Gauvorstand Boxleitner<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Neubeginn und Fahnenweihe 1950<\/h3>\n<p>Nach Kriegsende war das Vereinsleben wieder sehr aktiv. H\u00f6hepunkt des Jahres 1950 war das 25-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest, verbunden mit der Weihe der ersten Vereinsfahne.<\/p>\n<p>Die Fahnenmutter Theresia Detter und ihre Ehrenjungfern opferten viele Arbeitsstunden, um dieses Fest zu einem gro\u00dfen Erfolg zu machen. Zugleich wurde das erste Gautrachtenfest ausgerichtet.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/chronik6.jpg\" alt=\"Waldkirchner Zweigesang 1967\"><figcaption>Bereits 1967 konnte der Waldkirchner Zweigesang, hier Hedwig Gr\u00fcbl und Marianne Seibold, sein K\u00f6nnen auf zahlreichen Veranstaltungen unter Beweis stellen.<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Aufschwung in den 1960er-Jahren<\/h3>\n<p>Die 1960er-Jahre brachten einen regen Aufschwung. Der Erl\u00f6s aus zahlreichen Tanzveranstaltungen wurde als Spende f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Zwecke verwendet. Der einsetzende Fremdenverkehr trug dazu bei, dass der Verein sein K\u00f6nnen weit \u00fcber die Region hinaus zeigen konnte.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/chronik7.jpg\" alt=\"Holzhacker-Plattler beim Heimatabend 1980\"><figcaption>Holzhacker-Plattler, Heimatabend im Diesingsaal 1980<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Das Vereinsjahr<\/h3>\n<p>Das Vereinsleben ist von jeher gepr\u00e4gt durch allj\u00e4hrlich wiederkehrende, traditionelle Veranstaltungen. Dazu geh\u00f6ren Trachtenfeste, Faschingsb\u00e4lle, Gautrachtenfeste und Vereinsausfl\u00fcge. Ebenso geh\u00f6ren das Maibaumaufstellen und das Pfingstv\u00f6gel-Singa zu den H\u00f6hepunkten im Vereinsjahr.<\/p>\n<p>Eine lange Tradition der Waldlerbuam hat auch das Musizieren. Die Teilnahme an den Festlichkeiten der Heimatvereine und des Gaues war und ist selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/chronik8.jpg\" alt=\"Vereinsausflug nach Rom 1995\"><figcaption>Vereinsausflug nach Rom 1995 (PNP)<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>H\u00f6hepunkte \u00fcber die Heimat hinaus<\/h3>\n<p>Alle Aktivit\u00e4ten aufzuf\u00fchren, ist an dieser Stelle nicht m\u00f6glich. Einige Ereignisse sollen jedoch hervorgehoben werden.<\/p>\n<p>Ein kultureller H\u00f6hepunkt war eine sechst\u00e4gige Reise nach Rom, zu der die Vereinigung deutsch-italienische Freundschaft eingeladen hatte. T\u00e4glich standen Auftritte auf dem Programm. Daneben blieb Zeit, Rom zu besichtigen, an einem Gottesdienst mit dem Papst teilzunehmen und in Verona und Florenz Halt zu machen. Vor allem der Heimatabend in Rieti war ein voller Erfolg.<\/p>\n<p>Ein herausragendes Ereignis war 1972 die Ausrichtung des Kreis-, Musik- und Trachtenfestes in Waldkirchen.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik9.jpg\" alt=\"Werbefahrt nach Gelsenkirchen 1980\"><figcaption>Werbefahrt nach Gelsenkirchen 1980<\/figcaption><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik11.jpg\" alt=\"Auftritt der Dreschersuppe am Marktplatz\"><figcaption>Auftritt der Dreschersuppe am Marktplatz Waldkirchen<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Kinder- und Jugendarbeit<\/h3>\n<p>Unter der Leitung des damaligen Ehrenvorstands Ludwig Fuchs wurde 1960 die erste Kinder- und Jugendgruppe des Vereins gebildet. In den folgenden 40 Jahren war es immer eine vorrangige Aufgabe, den Nachwuchs zu f\u00f6rdern und ihm die Freude am Volkstanz und an der Brauchtumsarbeit zu vermitteln. Freizeitgestaltung und geselliges Leben kamen dabei nicht zu kurz.<\/p>\n<p>Besonders erfreulich ist, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern auch des kirchlichen Brauchtums annehmen: Palmbuschenbinden, Osterwanderung mit Oascheibn und Gestaltung der Maiandacht. In Waldkirchen wurde au\u00dferdem ein Seminar \u00fcber Aufgaben, Stellenwert und Ziele der Brauchtumsarbeit mit den Jugendlichen des Vereins durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik10.jpg\" alt=\"Helga Huml und Franz Kindermann\"><figcaption>Helga Huml und Franz Kindermann<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Jugendabzeichen in Gold<\/h3>\n<p>Als Anerkennung f\u00fcr ihre Verdienste um die Jugendarbeit erhielten Helga Huml und Franz Kindermann 1993 das Jugendabzeichen des Bayerischen Trachtenverbands in Gold. Die Ehrenurkunden und Ehrenzeichen wurden im Trachtenst\u00fcberl des Trachtenvereins Jacking verliehen.<\/p>\n<p>Helga Huml ist seit 1977 als Trachtenwartin im Verein t\u00e4tig. Seit zehn Jahren war sie mit den Kindern und Jugendlichen f\u00fcr die Weihnachtsfeier verantwortlich. Dar\u00fcber hinaus wird unter ihrer Regie das Osterbrauchtum mit den Kindern gepflegt.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende Franz Kindermann ist seit 1975 der Motor des Vereins. Nach dem Aufbau der ersten Kinder- und Jugendgruppen in den 1970er- und 1980er-Jahren versteht er es bis heute, Trachtler f\u00fcr ihre Heimat zu begeistern. So wurden Marterl in Erlauzwiesel und Sa\u00dfbachm\u00fchle, die Zwieselholzkapelle und der heilige Bruder Konrad in der Stadtpfarrkirche restauriert, au\u00dferdem das Waffen-Christi-Kreuz in der Sa\u00dfbachm\u00fchle.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card is-text\">\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>50-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest 1975<\/h3>\n<p>Eines der gr\u00f6\u00dften Feste in der Vereinsgeschichte war 1975 das Gr\u00fcndungsfest zum 50-j\u00e4hrigen Bestehen. Verbunden mit dem Gautrachtenfest kamen zahlreiche Vereine nach Waldkirchen. Der Festzug bot auf dem Marktplatz ein beeindruckendes Bild.<\/p>\n<h3>Wahlspruch und Denkmalpflege<\/h3>\n<p>Der Wahlspruch der Waldlerbuam, \u201eGetreu dem guten alten Brauch\u201c, wird in der Vereinsarbeit sehr ernst genommen. Dieser Leitgedanke bezieht sich nicht nur auf die Pflege der Trachten und des Brauchtums, sondern auch auf den Erhalt und die Instandsetzung kirchlicher Gegenst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Bereits 1979 wurde die Figur des heiligen Antonius an der Stadtpfarrkirche Waldkirchen gr\u00fcndlich restauriert. In den folgenden Jahren wurden weitere Wegkreuze, Kapellen, Marterl und \u00c4hnliches hergerichtet.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik12.jpg\" alt=\"Festzug beim Gr\u00fcndungsfest\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik13.jpg\" alt=\"Festgottesdienst mit Fahnenmutter und G\u00e4sten\"><figcaption>Festgottesdienst mit Fahnenmutter, Festdamen, Schirmherr Peter Jarosch und Landrat Alfons Hellauer<\/figcaption><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik14.jpg\" alt=\"Der Jubelverein beim Festzug\"><figcaption>Der Jubelverein beim 75-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsfest mit Fahnenweihe und dem Gautrachtenfest des Dreifl\u00fcsse-Gaues Passau<\/figcaption><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik15.jpg\" alt=\"Fahnenmutter Helga Huml mit Festdamen\"><figcaption>Fahnenmutter Helga Huml mit Festdamen<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>75-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest 2000<\/h3>\n<p>Vom 11. bis 13. August 2000 feierte der Verein sein 75-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest mit Fahnenweihe und dem Gautrachtenfest des Dreifl\u00fcsse-Trachtengaues Passau.<\/p>\n<p>Das Fest begann am Freitag mit der Einweihung eines Marterls in Oberh\u00f6henstetten und einer Trachtenpuppenausstellung von Franziska Rettenbacher im B\u00fcrgerhaus. Am Samstag wurde der Handwerkermarkt er\u00f6ffnet. Danach folgte ein Heimatabend unter dem Motto \u201eBrauchtum rund um Waldkirchen\u201c.<\/p>\n<p>Neben den Patenvereinen aus Witzmannsberg und Jacking wirkten der Jubelverein, die Waldkirchner Trachtenvereine aus Ratzing und Erlauzwiesel sowie die Tanz- und Plattlergruppen des Dreifl\u00fcsse-Gaues Passau mit. Die Veranstaltung fand bei der Bev\u00f6lkerung und den Besuchern gro\u00dfen Anklang.<\/p>\n<p>Das Brauchtum rund um Waldkirchen gestalteten die Rauhnachtler, der Marktrichterverein, die Waldkirchner Sternsinger, die Drischl-Drescher, der Emerenz-Meier-Verein und die Graineter Salzs\u00e4umer.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik16.jpg\" alt=\"Das restaurierte Waffen-Christi-Kreuz in der Sa\u00dfbachm\u00fchle\"><figcaption>Das 1995 vom Trachtenverein restaurierte Waffen-Christi-Kreuz in der Sa\u00dfbachm\u00fchle<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Gau-Ehrenmitglied Franz Kindermann<\/h3>\n<p>Franz Kindermann wurde 2005 nach einstimmigem Beschluss des Gauausschusses zum Gau-Ehrenmitglied des Dreifl\u00fcsse-Trachtengaues ernannt. Als Ehrenvorstand des Trachtenvereins und Ehrenmitglied im Gau ist es ihm weiterhin ein Anliegen, Brauchtum und Kultur in ihrer alten Form zu erhalten.<\/p>\n<p>Stolz pr\u00e4sentierte er seine Ernennungsurkunde vor dem 1995 restaurierten Waffen-Christi-Kreuz an der Sa\u00dfbachm\u00fchle, zusammen mit den Vorst\u00e4nden aus Waldkirchen, Witzmannsberg und Freyung.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik17.jpg\" alt=\"Vorsitzender Ludwig Bauer mit seiner Ehefrau Franziska\"><figcaption>1. Vorsitzender Ludwig Bauer mit Ehefrau Franziska<\/figcaption><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik18.jpg\" alt=\"Ehrungen beim 80-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsfest\"><figcaption>Von links: Vorstand Ludwig Bauer, B\u00fcrgermeister Josef H\u00f6ppler, Ehrenvorstand Franz Kindermann, Fahnenmutter Helga Huml, Ursula S\u00fcss und Sieglinde Lang f\u00fcr 40-j\u00e4hrige Mitgliedschaft<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>80-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest 2005<\/h3>\n<p>Mit einem kleineren Fest feierte der Trachtenverein Waldlerbuam Waldkirchen 2005 sein 80-j\u00e4hriges Bestehen. Gefeiert wurde in einem Festzelt neben dem Vereinslokal in der Sa\u00dfbachm\u00fchle.<\/p>\n<p>Bei strahlendem Sonnenschein war der Festgottesdienst mit der Weihe der neuen Fahne der H\u00f6hepunkt. An der festlich geschm\u00fcckten Karoli-Kapelle zelebrierte Pfarrer Kessler die Waldler-Messe, musikalisch umrahmt von den Trachtenvereinen aus Freyung und Ra\u00dfreuth.<\/p>\n<p>Der Festzug mit \u00fcber 3000 Trachtlern, Brauchtumsgruppen und \u00f6rtlichen Vereinen zog durch das festlich geschm\u00fcckte Waldkirchen und zeigte die Vielfalt der Tracht in der niederbayerischen Heimat.<\/p>\n<p>2003 stand der Verein Pate beim Trachtenverein \u201eWolfstoana Buam\u201c anl\u00e4sslich dessen 50-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsfestes.<\/p>\n<p>Am ersten Festtag ehrten der 1. Vorstand Ludwig Bauer und seine Stellvertreterin Sieglinde Lang zahlreiche Mitglieder f\u00fcr 40-j\u00e4hrige Treue. Eine besondere Ehrung erfuhren die 2. Vorsitzende Sieglinde Lang sowie Josef und Ursula S\u00fcss.<\/p>\n<p>Als gro\u00dfe \u00dcberraschung und Anerkennung seiner Verdienste wurde der ehemalige Vorstand Franz Kindermann zum Ehrenvorstand ernannt. Er hatte das Amt des 1. Vorstands als Neunzehnj\u00e4hriger \u00fcbernommen und den Verein mehr als 30 Jahre gef\u00fchrt. In dieser Zeit setzte er sich unerm\u00fcdlich f\u00fcr Brauchtum und Kultur ein. Sieglinde Lang dankte ihm und z\u00e4hlte die vielen Veranstaltungen auf, die er angeregt, geplant und durchgef\u00fchrt hat. Dass der Verein so dasteht, ist auch sein Verdienst.<\/p>\n<p>Die Vereinsf\u00fchrung und B\u00fcrgermeister Josef H\u00f6ppler \u00fcberreichten Ehrennadel und Ernennungsurkunde. Musikalisch umrahmte der Vereinsmusikant Hans Maier den Akt, unterst\u00fctzt von den Witzmannsberger Trachtlern.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article class=\"tvw-chronik-card\">\n<figure class=\"tvw-chronik-media\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chronik19.jpg\" alt=\"Einweihung der Pests\u00e4ule bei Sa\u00dfbach\"><figcaption>Vorstand Ludwig Bauer erz\u00e4hlt die Entstehung der Pests\u00e4ule bei Sa\u00dfbach.<\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"tvw-chronik-body\">\n<h3>Einweihung der Pests\u00e4ule<\/h3>\n<p>Der zweite Jubil\u00e4umstag stand im Zeichen der Einweihung einer renovierten Pests\u00e4ule bei Sa\u00dfbach. Zahlreiche Trachtenvereine aus der Umgebung und G\u00e4ste kamen bei herrlichem Sonnenschein.<\/p>\n<p>Nach der Begr\u00fc\u00dfung und einer kurzen Vorstellung des geschichtlichen Hintergrunds durch Vorstand Ludwig Bauer weihte Kaplan Anton Spreitzer die restaurierte S\u00e4ule im Wortgottesdienst ein. Er dankte den Trachtlern f\u00fcr ihren Einsatz und die vielen Arbeitsstunden. F\u00fcr die verstorbenen Mitglieder legten die Vereinsvorst\u00e4nde einen Kranz an der S\u00e4ule nieder.<\/p>\n<p>Die Waldlerbuam spendeten den Reinerl\u00f6s der Feierlichkeiten f\u00fcr die renovierungsbed\u00fcrftige Orgel der Pfarrkirche. Walter Wei\u00df dankte als 2. Gauvorstand dem Jubelverein f\u00fcr die jahrzehntelange Arbeit in der Heimat- und Trachtensache.<\/p>\n<p>Zur Unterhaltung spielte die Freyunger Tanzlmusi auf, und es wurde getanzt und geplattelt. Das gute Alte zu pflegen und zu bewahren und sich Neuem nicht zu verschlie\u00dfen, bleibt die gemeinsame Aufgabe in der Hoamat- und Brauchtumsarbeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ortsgeschichte Die Kirche im Wald Der Sage nach verirrte sich ein jagender Ritter im weiten, unwegsamen Wald zwischen Passau und B\u00f6hmen. 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